Förderpreis

Ausschreibung: Johanna-Dohnal-Förderpreis und Johanna Dohnal Stipendium 2021


2004, anlässlich ihres 65. Geburtstages, überreichten die SPÖ-Frauen Johanna Dohnal als „Geburtstagsgeschenk“ Teilstipendien in Höhe der Studiengebühr für ein Semester. Ein solches Teilstipendium erhielten damals vier Studentinnen. Mit diesem Geburtstagsgeschenk wurde die Arbeit Johanna Dohnals, der die Ausbildung von Mädchen und Frauen stets ein zentrales politisches Anliegen gewesen ist, gewürdigt und gleichzeitig ein Zeichen gegen Studiengebühren und für den freien Zugang zu öffentlichen Bildungsinstitutionen gesetzt.

Inzwischen hat die Vergabe von Johanna-Dohnal-Teilstipendien (seit 2006: Förderpreisen) schon Tradition. Seit 2006 werden, wenn auch nicht jährlich, zusätzlich Johanna-Dohnal-Stipendien vergeben, die es einer Studentin ermöglichen sollen, ein halbes Jahr an einem Dissertationsprojekt zu arbeiten.

Die mit der Vergabe der Preise und Stipendien verbundenen Tätigkeiten obliegen dem Verein „Johanna Dohnal Archiv“. Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise beziehungsweise Stipendien sind von den jeweils vorhandenen Spenden/SponsorInnengeldern abhängig.

Richtlinien für die Vergabe


Johanna-Dohnal-Förderpreise werden vergeben an Studentinnen bzw. Absolventinnen von österreichischen Hochschulen und Universitäten für Master- bzw. Diplomarbeiten oder Dissertationen (egal in welchem Stadium sich diese befinden),

welche die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie fördern
eine Vorbildwirkung auf Mädchen und Frauen in Ausbildung und Studium haben.
Das Johanna-Dohnal-Stipendium, das 2021 ebenfalls vergeben werden wird, unterliegt denselben Kriterien, es richtet sich aber speziell an Dissertantinnen.

Bewerbungen:


Bewerbungen sind bis 15. Dezember 2020 sowohl per Post als auch per E-Mail zu richten an:

Johanna Dohnal Archiv
Rechte Wienzeile 97
1050 Wien
archiv@johanna-dohnal.at

Erforderliche Unterlagen:

Lebenslauf (nachname_cv.*)

Abstract mit maximal 7.500 Zeichen (nachname_abstract.*) des zu unterstützenden Projektes bzw. der zu prämierenden Abschlussarbeit, das folgende Informationen enthält,

  • in welcher Weise die Arbeit den Förderkriterien entspricht

  • Themenstellung

  • Methodenwahl und -begründung

  • Forschungsstand

  • Relevanz der (zu erwartenden) Ergebnisse der Arbeit bzw. der künstlerischen Präsentation.


Gegebenenfalls ein Exemplar der fertigen Arbeit (nachname_masterarbeit.*; nachname_dissertation.*)

Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Bewerberin.

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